Wie steht ihr zum allgemeinpolitischen Mandat für Studierendenvertretungen?

Die Hochschule ist kein Biotop – an vielen Stellen ist das universitäre Leben mit anderen Lebensbereichen verwoben und gesellschaftliche Verhältnisse und Zwänge spiegeln sich im Hochschulalltag wieder.

Wir sind darum davon überzeugt, dass eine ernstzunehmende Interessenvertretung der Studierenden immer auch eine politische Vertretung über die Hochschulgremien hinaus bedeuten muss. Sämtliche gesellschaftliche Verhältnisse wirken sich auf die Lehre an der Universität aus, ihre Ursachen und Erscheinungsformen müssen darum auch politisch an der Universität diskutiert und artikuliert werden. Studierende werden ihre Interessen niemals allein und losgelöst von anderen gesellschaftlichen Gruppen durchsetzen können, die Auseinandersetzung um eine gerechte, freie und solidarische Bildung wird darum für uns auch immer im Kontext anderer gesellschaftlicher Kämpfe geführt werden.

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